Holzheim

 Wertschöpfung im ländlichen Raum


Landratswahl Leo Schrell zeigt Konzept bei Wahlveranstaltung in Holzheim auf


Holzheim I GW I
Unter das Motto "Die Natur schützen, regenerative Energien fördern" stellte Landrat Leo Schrell im Vereinszentrum seine Ausführungen bei einer Wahlveranstaltung am vergangenen Donnerstagabend. Dabei griff er die Feststellung von Bürgermeister Erhard Friegel auf, dass Holzheim 1998 als erste Gemeinde im Landkreis eine Hackschnitzelanlage geschaffen habe.



Leo Schrell in Holzheim

Landrat Leo Schrell bei der sehr gut besuchten Wahlversammlung im Vereinszentrum Holzheim,
eingerahmt vom FW-Kreisvorsitzenden Erhard Friegel (links)
und FW-Fraktionsvorsitzenden Michael Holzinger


"Zum einen ist der Einsatz regenerativer Energien aus ökologischen Gründen sinnvoll, zum anderen ergeben sich dadurch vermehrt Chancen im ländlichen Raum", betonte der Landrat.
Seit drei Jahren könne sich die Bürger kostenlos im Landratsamt über Energieeinsparungen beraten und über staatliche Förderungen  aufklären lassen. Daraus seien viele konkrete private Maßnahmen entstanden.

 "Wir steuern zielgerecht und absolut konsequent um von fossilen Energieträgern zu regenerativen Energien in unseren Kreiseinrichtungen", erklärte Leo Schrell.
Er erwähnte im Wertinger Bereich das Gymnasium, das Hallenbad, die Hauptschule und das Seniorenheim, die mit Nahwärme aus Hackschnitzeln versorgt werden, die aus der Region stammen.
In Dillingen seien das Joh.-Mich.-Sailer-Gymnasium und das Kreiskrankenhaus an die Hackschnitzelheizungsanlage von Erdgas Schwaben angeschlossen worden.
Der Landrat listete auch die regenerativ erzeugte Energie am Gymnasium und dem Schulzentrum im Westen in Lauingen sowie im Internat der Berufsschule in Höchstädt auf.
Hinzu komme ein energetisches Gebäudesanierungskonzept, um die Haustechnik vieler Kreiseinrichtungen auf neustem technischem Stand zu bringen. "Mit all diesen Maßnahmen nehmen wir eine Vorreiterrolle unter den Landkreisen Bayerns im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes ein", stellte der Landrat fest.
Zukunftsorientierte Politik will der Leo Schrell laut Pressemitteilung in den nächsten Jahren mit folgenden Zielen anstreben: Die Infrastruktur ausbauen und damit Arbeits- und Ausbildungsplätze sichern; die beiden Kreiskrankenhäuser in Dillingen und Wertingen in kommunaler Trägerschaft erhalten, den Bildungslandkreis stärken; Jugend, Familien, Senioren sowie soziale Einrichtungen und Vereine fördern,; mithelfen, die heimische Landwirtschaft zu bewahren und den Abbau der Verschuldung des Landkreises weiter voranbringen.

In einer ausführlichen Diskussion wurden die Regionalvermarktung, die EU-Hygienerichtlinien, Busverbindungen in den Nachbarlandkreis Günzburg und die Bestandsicherung der Aschbergschule angesprochen. Der Kreisvorsitzende der Freien Wähler Erhard Friegel hatte als Versammlungsleiter zu Beginn in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Vereins für Tourismus und Naherholung "Dillinger Land" die positive Entwicklung des Tourismus im Landkreis Dillingen aufgezeigt.
Friegels abschließende Wahlempfehlung: "Zu Landrat Leo Schrell gibt es keine Alternative, wählen Sie ihn erneut und nutzen Sie auch die Briefwahl!"

Beitrag auch auf myheimat

  •