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Landratswahl: Leo Schrell weist Kritik zurück
Dillingen
Von Kopfschütteln bis zu heller Empörung reichte die Reaktion der Mitglieder der FW-Kreistagsfraktion bei einem Treffen auf der WIR 2010 über die Aussagen der Gegenkandidatin Merkl-Zierer zu den Krankenhausdefiziten und den Sparmaßnahmen bei der Jugendhilfe. „Ich lasse mich nicht der Lüge bezichtigen“, empörte sich Landrat Leo Schrell und stellte eindeutig klar, dass die Aussagen von Merkl-Zierer inhaltlich falsch seien und an der Grenze zur Verleumdung lägen. Merkl-Zierers Äußerungen stießen auch deshalb bei der FW-Fraktion auf Unverständnis, weil der Wahlkampf der Freien Wähler bisher äußerst fair und ohne persönliche Verunglimpfungen der Gegenkandidatin abgelaufen ist. Merkl-Zierer habe ohne Not die Plattform eines fairen Wahlkampfs verlassen und sich zu persönlichen Verunglimpfungen hinreißen lassen, so Leo Schrell. Er werde weiterhin an seinem fairen, sachlichen und inhaltlich klaren Wahlkampfstil festhalten.
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Plattform der Fairness verlassen