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Gemeinsam ganze Kraft für Buttenwiesen aufwenden Jetzt gilt es laut Beutmüller, dass Gemeinderat, Verwaltung und Bürgermeister gemeinsam ihre ganze Kraft für die weitere Entwicklung Buttenwiesens aufwenden. Sein Dank galt natürlich auch den Familien Fink-Mayr und Braun und den Frauen der örtlichen FW-Mitglieder, die für das Spanferkelessen ein exzellentes Salat- und Kuchenbüfett vorbereitet hatten.
Im Weiteren informierte Landrat Schrell über die Haushaltspolitik, den Ausbau der regenerativen Energien und die Entwicklung des Tourismus im Landkreis. Für die gute Entwicklung des Haushalts, die beste der letzten zehn Jahre, liegen die Gründe vor allem in den gemeinsamen Anstrengungen des Kreistags über Parteigrenzen hinweg, dem gezielten und ökonomischen Stellenabbau ohne Qualitätsverlust und der Disziplin beim Finanzgebaren der Firmen, die Baumaßnahmen ausführten. Alle baulichen Maßnahmen blieben im oder unter dem vereinbarten Kostenrahmen. Bei den 45 Millionen schweren Investitionsmaßnahmen der letzten fünf Jahre lagen die Schwerpunkte bei auf den Krankenhäusern, den Bildungseinrichtungen und den energetischen Gebäudesanierungen. Als goldrichtige Orientierungs- und Steuerungsmaßnahme des Haushalts hat sich die monatliche Vorlage aller Zahlen der jeweiligen Haushaltsstellen erwiesen. In den kommenden vier Jahren sind weitere Investitionen in Höhe von 45 Millionen geplant. An erster Stelle stehen dabei die beiden Krankenhäuser und die Bildungseinrichtungen, die den Ruf Dillingens als Bildungslandkreis in Bayern ausmachen. Allein die Berufsschule Lauingen und das Gymnasium Wertingen werden dabei annähernd 30 Millionen verschlingen. „Geld, das in die Zukunft unserer Kinder und Enkel gut angelegt ist“, bekräftigte der Landrat.
Dass Leo Schrell die Entwicklung der regenerativen Energien trotz geplanter Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke ein Herzensanliegen ist, machte er an sehr einsichtigen ökologischen, ökonomischen und politischen Gründen klar. „Die Abhängigkeit von Energielieferungen anderer Länder bedeuten immer politische Abhängigkeit“, mahnte er und forderte von Bürgern und Politik weitere Anstrengungen sinnvoller ökologischer Energiegewinnung. Mit äußerst erfreulichen Zahlen zur Tourismusentwicklung beendete Schrell seine positive Halbjahresbilanz. Der Landkreis Dillingen verzeichne einen 15-prozentigen Zuwachs an Touristen, die Fördergelder über Donautal aktiv zeigen ihre Wirkung in attraktiven Wander- und Fahrradwegen und entlasten somit auch die Kreiskasse enorm.
Schrell schaue optimistisch in die nahe Zukunft, vor allem auch, weil das Bürgerengagement im Landkreis vorbildlich ist, was sich auch in solchen Privatinitiativen wie dem Säbe-Museum anschaulich zeige. Mit launigen Versen zur Kommunal- und Kreispolitik sorgte Helmut Sauter für weitere Hochstimmung, die viele Besucher bis nach Mitternacht im Säbe-Museum gefangen hielt. (pm)
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